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25.03.202507:29 Analytische Bewertungen Forex: Wie handelt man das EUR/USD-Paar am 25. März? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Analyse der Montagsgeschäfte

1-Stunden-Chart von EUR/USD

Exchange Rates 25.03.2025 analysis

Das Währungspaar EUR/USD setzte am Montag seine schwache Abwärtsbewegung fort. Der Dollar konnte bis zum Ende des Tages keine nennenswerten Gewinne verzeichnen, und auch das makroökonomische Umfeld trug nicht entscheidend dazu bei. Im Laufe des Tages wurden sechs Geschäftsaktivitätsindizes für den Dienstleistungs- und Fertigungssektor veröffentlicht, und alle sechs widersprachen sich. In jedem Land stieg der eine Index, während der andere sank. Übertraf der eine die Erwartungen, blieb der andere dahinter zurück. Infolgedessen konnten weder der Dollar noch der Euro mit einem deutlichen Wachstum rechnen. Der US-Dollar hat jedoch immer noch einige Vorteile, die ihm zumindest eine korrigierende Erholung ermöglichen. Erstens ist der Dollar zu lange und zu stark gefallen – eine Korrektur ist notwendig. Zweitens bleiben die langfristigen Trends bärisch. Drittens hat Trump noch keine neuen Zölle eingeführt, und Gerüchte besagen, dass er seinen Kurs spürbar entschärfen könnte. Viertens hat sich der Preis im Stunden-Chart unterhalb des aufsteigenden Kanals etabliert. Daher bevorzugen wir weiterhin eine Bewegung nach unten.

5-Minuten-Chart von EUR/USD

Exchange Rates 25.03.2025 analysis

Am Montag wurden im 5-Minuten-Chart zwei Handelssignale gebildet. Zuerst prallte das Paar von der Zone 1,0859–1,0861 ab und fiel dann auf die Zone 1,0797–1,0804. Um die zweite Zone herum könnten Short-Positionen geschlossen werden, da der Preis zunächst von ihr abgeprallt ist. Im Allgemeinen war dies die Bewegung des Montags. Der Handel war profitabel und erbrachte etwa 30–40 Pips.

Handelsstrategie für Dienstag:

Im Stundenchart befindet sich das EUR/USD-Paar weiterhin in einem mittelfristigen Abwärtstrend, doch die Chancen für eine Fortführung dieses Trends verringern sich. Da der fundamentale und makroökonomische Hintergrund den US-Dollar viel mehr unterstützt als den Euro, erwarten wir weiterhin einen Rückgang. Allerdings treibt Donald Trump den Dollar mit seinen fortlaufenden Tarifen und Aussagen zur Umgestaltung der globalen Ordnung für Amerika in den Abgrund. Fundamentale und makroökonomische Daten werden weiterhin von Politik und Geopolitik überschattet, daher erwarten wir noch kein starkes Wachstum des Dollars.

Am Dienstag könnte der Euro weiter fallen, da der Markt nach langer Zeit wieder erwartungsgemäß auf fundamentale Daten reagiert hat (Federal Reserve Meeting) und der Kurs technisch den Aufwärtskanal nach unten durchbrochen hat. Der Dollar ist in letzter Zeit überverkauft und unterbewertet ohne rechtfertigende Gründe. Eine Korrektur ist vernünftig zu erwarten.

Im 5-Minuten-Chart sollten die folgenden Levels berücksichtigt werden: 1,0433–1,0451, 1,0526, 1,0596, 1,0678, 1,0726–1,0733, 1,0797–1,0804, 1,0859–1,0861, 1,0888–1,0896, 1,0940–1,0952, 1,1011, 1,1048. Am Dienstag wird Deutschland den Geschäftsklimaindex veröffentlichen und die USA neue Daten zu den Hausverkäufen präsentieren. Beide Berichte gelten als sekundär. Wir glauben, dass nichts die aktuelle Korrektur stören wird.

Kernregeln des Handelssystems:

  1. Signalstärke: Je kürzer die Zeit, die ein Signal zum Formen benötigt (ein Abprallen oder Durchbruch), desto stärker das Signal.
  2. Falsche Signale: Wenn zwei oder mehr Trades in der Nähe eines Levels zu falschen Signalen führen, sollten nachfolgende Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. Seitwärtsmärkte: In flachen Bedingungen können Paare viele falsche Signale generieren oder gar keine. Es ist besser, den Handel bei ersten Anzeichen eines flachen Marktes zu stoppen.
  4. Handelszeiten: Öffnen Sie Trades zwischen dem Start der europäischen Session und der Mitte der US-Session, dann schließen Sie alle Trades manuell.
  5. MACD-Signale: Im Stundenchart handeln Sie MACD-Signale nur bei guter Volatilität und einem klaren Trend, der durch Trendlinien oder Trendkanäle bestätigt wird.
  6. Dichte Niveaus: Wenn zwei Levels zu nah beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), behandeln Sie sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone.
  7. Stop Loss: Setzen Sie einen Stop Loss auf Break-Even, nachdem der Preis sich 15 Pips in die gewünschte Richtung bewegt hat.

Wichtige Chart-Elemente:

Unterstützungs- und Widerstandsniveaus: Diese sind Zielniveaus zum Öffnen oder Schließen von Positionen und können auch Punkte für das Setzen von Take Profit Aufträgen sein.

Rote Linien: Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.

MACD-Indikator (14,22,3): Ein Histogramm und eine Signallinie, die als ergänzende Quelle für Handelssignale verwendet werden.

Wichtige Ereignisse und Berichte: Diese finden sich im Wirtschaftskalender und können stark die Preisbewegungen beeinflussen. Seien Sie vorsichtig oder verlassen Sie den Markt während ihrer Veröffentlichung, um scharfe Umkehrungen zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein wird. Eine klare Strategie zu entwickeln und ein gutes Geldmanagement zu praktizieren, sind essenziell für einen langfristigen Erfolg im Handel.

*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.

Paolo Greco,
Analytical expert of InstaSpot
© 2007-2025
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